Aktuelles zum Thema Zinserdreick:

Der Gemeinderat hat den vom 6. Runden Tisch empfohlenen Vorentwurf zur Gestaltung der Straßenbeläge am Zinserdreieck beschlossen, allerdings ohne die vorgeschlagenen fünfeckigen Pflastersteine, die im Vergleich mit rechteckigen Pflastersteinen problematischer sein dürften. Auf Basis dieses Hinweises sprach sich der 7. Runde Tisch am 18.09. für ein Rechteckpflaster mit Helligkeitsverlauf aus.

Der westliche Bereich der Friedrichstraße soll eine verkehrsberuhigte Zone werden, womit Verkehr aus der Karlstraße Richtung Neckarbrücke Vorfahrt erhält. Der Radverkehr in dieser Richtung soll auf einer ca. 3 m breiten Spur auf der Fahrbahn geführt werden.

Vorschläge der Stadt zur Gestaltung des Zinserdreiecks

Die Stadt schlägt die folgende Verkehrsführung vor (zus. Karte Fahrtwege: PKW [MIV] und Busse [ÖV]):

  • Der Ring aus Einbahnstraßen um das Zinserdreieck wird aufgelöst. Sowohl in der Poststraße (türkis gepunktet) als auch in der Friedrichstraße (grün gepunktet) soll der Verkehr auf zwei gegenläufigen Spuren fahren. Der Verkehrsfluss wird durch die roten Pfeile dargestellt.
  • Der südliche Bereich der Karlstraße (blau gepunktet) würde eine Fußgänger- und Radfahrerzone.
  • Der Busverkehr führt laut Plan in beide Richtungen von der Poststraße über den Busbahnhof und das Zinserdreieck auf den nördlichen Bereich der Karlstraße. Die Friedrichstraße wäre dann frei von jeglichem Busverkehr.
  • Da die Friedrichstraße dann keine Busspur mehr benötigt, sinkt die Zahl der Fahrspuren von drei auf zwei, was eine Erweiterung der Gehwege ermöglicht. Die Präsentation der Stadt enthält eine Computersimulation, wie die Friedrichstraße nach einem solchen Umbau aussehen könnte.
  • Da sich am Trautweineck (violetter Punkt) begegnende Busse sich gegenseitig blockieren würden, soll dort eine Busampel aufgestellt werden.
  • Die Haltestelle Friedrichstraße (aktuell beim Café Lieb) soll an die Kreuzung Poststraße/Friedrichstraße verlegt werden.
  • An der Kreuzung Poststraße/Friedrichstraße soll eine Ampel aufgestellt werden; das Abbiegen soll dadurch ohne Probleme möglich sein.

 

Folgende Vorteile ergeben sich laut Stadt aus diesen Änderungen:

  • Da die Autos ohne Einbahnstraßen am Zinserdreieck kürzere Wege fahren müssen, verlassen sie den Bereich schneller. Pro Zeiteinheit sind also weniger Autos um das Zinserdreieck herum, der Verkehr nimmt also ab.
  • Der Aufenthalt in der Friedrichstraße soll durch weniger Verkehr sowie breitere und schönere Gehwege angenehmer werden, was auch dem dort ansässigen Handel zugute kommen soll.
  • Der Busverkehr um das Zinserdreieck herum wird schneller.
  • Busse werden in Zukunft nicht mehr von der Haltestelle Friedrichstraße über zwei Spuren wechseln müssen, um Richtung Bahnhof abzubiegen.

Unterlagen der Stadt zur Gestaltung des Zinserdreiecks

Bürgerbeteiligung der Stadt zur Gestaltung des Zinserdreiecks

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