Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Schwabstraße

Darum geht es:

  • Umgestaltung und Aufwertung der Schwabstraße

Die Schwabstraße ist eine der wichtigsten Achsen des Westens. Besonders wichtig für den Verkehr und den Einzelhandel ist der Abschnitt zwischen Bebel- und Rotebühlstraße. Der Straßenraum bedarf dort aber dringend einer Aufwertung. Auf Anregung des Bezirksbeirates haben dazu das Internationale Stadtbauatelier und die Planungsgruppe Költz erste Entwürfe gemacht. Diese zeigten, dass es durchaus auch in dieser schwierigen Straße Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Der Bezirksbeirat forderte deshalb eine konkrete Weiterplanung. Die Kosten hierfür wurden vom Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsberatungen beschlossen.

Die Planung muss viele, teilweise sich widersprechende Anforderungen und Interessen berücksichtigen: Einzelhandel und Betriebe, Bewohner, Kfz-, Rad-, Fußverkehr, ÖPNV.

Die Schwabstraße ist derzeit noch nicht im Sanierungsgebiet. Ziel ist es, das Sanierungsgebiet S28 um den Abschnitt der Schwabstraße zu erweitern, sobald eine realisierbare Planung vorliegt. Dann können auch hier Fördermittel eingesetzt werden.

 

Aktueller Stand

Die aktuellen Vergabebestimmungen der Stadt Stuttgart fordern für die Schwabstraße statt einer zunächst angedachten Mehrfachbeauftragung eine teilweise EU-weite Ausschreibung. Es wird einen Wettbewerb mit zwölf Büros geben, davon sind vier gesetzt und acht werden über Los EU-weit offen ausgeschrieben. Start des Wettbewerbs ist Sommer 2017, das Preisgericht ist ein halbes Jahr später vorgesehen. 

 

 Beteiligungsstatus

Zu dem bevorstehenden Verfahren wird die Beteiligung fortgesetzt, indem man gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern und den Planungsbüros Beurteilungskriterien für die unterschiedlichen, miteinander konkurrierenden Entwürfe entwickelt. Dabei wird z.B. beraten, nach welchen Gesichtspunkten die eingereichten Entwürfe bewertet werden sollen. Im weiteren Verfahren werden Vertreter aus der Bürgerschaft mit in das Auswahlgremium genommen, das über die Entwürfe entscheidet. Bei der weiteren Umsetzung könnte mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eine Begleitgruppe gebildet werden, die sowohl bei der Umsetzung als auch nachher im Betrieb der erneuerten Schwabstraße, dieses Projekt mit begleitet.

Für den im Sommer 2017 beginnenden Wettbewerb ist die Beteiligung durch ein öffentliches Kolloquium vorgesehen. Außerdem wird das Forum Lebendiger Westen beratend in der Jury vertreten sein.

  Kontakt und Ansprechpartner

Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle:

Büro GRiPS - Ute Kinn

Friedrichstraße 4

76275 Ettlingen

Tel.: 07243 / 719455

Fax: 07243 / 719454

Mobil: 0160 / 90 70 45 95

Mail: ute.kinn@grips-ettlingen.de

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Aktuelles

21.11.2017: Plakatausstellung „Studentische Ansätze integrierter Stadterneuerung für den Stuttgarter Westen“

Der Bezirksbeirat West und die Hochschule für Technik Stuttgart laden Sie recht herzlich ein zur Eröffnung der Plakatausstellung „Studentische Ansätze integrierter Stadterneuerung für den Stuttgarter Westen".

  • Wann? Dienstag, 21.11.2017
  • Wo? Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart (Foyer, 1. OG)

Mehr dazu erfahren Sie hier!


25.11.2017: Platzgespräch im November

Das nächste Platzgespräch findet am Samstag, 25.11.2017 um 16 Uhr im westQuartier am Bismarckplatz statt. Wir laden Sie hiermit herzlich dazu ein.

Nicht die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit im Forum Lebendiger Westen, sondern die Stadtverwaltung Stuttgart ist dieses Mal Veranstalter des Platzgesprächs. Das  Thema des Platzgesprächs wird der Entwurf zur Neugestaltung des Bismarckplatzes sein. Eine aus Vertretern des Gemeinderats, der Verwaltung, Fachleuten und Bürgern besetzte Jury hatte im Frühjahr den Entwurf des Büros ISA- Internationales Stadtbauatelier aus Stuttgart mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Entwurf wird seither im „Westen" zwischen Befürwortern und Kritikern lebhaft diskutiert und unterschiedlich bewertet.

Martin Holch vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung und der Entwurfsverfasser Philipp Dechow vom Büro ISA den werden den Siegerentwurf aus dem Wettbewerb ausführlich erläutern und aufzeigen, wo es im Rahmen des Konzepts noch Spielräume und wo es Grenzen für die weitere Bürgerbeteiligung gibt.
Reinhard Möhrle, Bezirksvorsteher Stuttgart West, wird an der Veranstaltung ebenfalls teilnehmen und die Sicht des Bezirks zur Planung und zum Verfahren einbringen.
Die Moderation erfolgt durch Ute Kinn vom Büro GRiPS, modulare Stadtteilassistenz für das Sanierungsgebiet.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.