Bürgerbeteiligungsprozess Sanierung Stuttgart 28 -Bismarckstraße-

Willkommen!

Wir freuen uns, dass Sie den Weg auf die prozessbegleitende Beteiligungsseite www.stuttgarter-westen.de gefunden haben.

Der Stuttgarter Westen soll an Lebensqualität gewinnen. Der Kernbereich zwischen Bismarckplatz und Johannesstraße, Schlossstraße und Ludwigstraße ist als Sanierungsgebiet ausgewiesen worden. Das übergeordnete Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesem Quartier. Dazu können Sie beitragen, denn im Rahmen einer offenen Bürgerbeteiligung besteht für jeden die Möglichkeit, an diesem Prozess teilzunehmen.
 

Rahmendaten des Sanierungsgebiets:

Größe: 10,6 ha

Laufzeit: ca. 10 Jahre

Förderrahmen: 2,83 Mio. €

Bei erwiesenem Bedarf können weitere Fördermittel in den kommenden Jahren beantragt werden. Das festgelegte Sanierungsgebiet umfasst zunächst lediglich ein Teilgebiet des Gebiets der Vorbereitenden Untersuchungen eine spätere Erweiterung des Gebiets ist jedoch möglich.

Seit dem Projektstart im Jahr 2014 wurden bei vielfältigen Aktionen vor Ort bereits zahlreiche Ideen eingesammelt. Auch haben sich einzelne Projektgruppen zu unterschiedlichen Themengebieten gebildet.

Auf dieser Projekthomepage finden Sie alle verfügbaren Informationen und Materialien zum Sanierungsgebiet Stuttgarter Westen. Dazu gehören Berichte und Fotos von quartiersübergreifenden Veranstaltungen, wie der Auftaktveranstaltung und den Platzgesprächen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich umfassend darüber zu informieren, was in den einzelnen Teilbereichen Bismarckplatz, Elisabethenanlage, Öffentliche Flächen Olga-Areal, Schwabstraße und dem Park am Gesundheitsamt geplant oder bereits auf den Weg gebracht wurde. Sie können die Protokolle der Arbeitsgruppen einsehen, sich über die bisherigen Ergebnisse informieren oder in den Fotogalerien einen visuellen Eindruck vom bisherigen Prozessverlauf gewinnen. 

Und was schreibt die Presse? Auch dies haben wir für Sie übersichtlich zusammengestellt.

Zusätzlich zum Informationsbereich haben Sie die Möglichkeit, eigene Ideen und Anliegen über diese Seite in den Prozess einzubringen. Dazu können Sie unter "Mitmachen" entweder die interaktive Karte oder die Pinnwand nutzen. 

Sie möchten sich vor Ort einbringen? Unter Termine und Veranstaltungen finden Sie einen Überblick über die anstehenden Veranstaltungen.

Sie haben Fragen zum Gesamtprojekt? Hier finden Sie die Kontaktdaten der mit dem Projekt betrauten Akteure. Darüber hinaus ist bei jedem Teilprojekt ein Ansprechpartner aufgeführt, an den Sie sich per Mail oder Telefon wenden können. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern, vielleicht auch den einen oder anderen Denkanstoß und ermutigen Sie, Ihre Erfahrungen und Kenntnisse aktiv in den Prozess einzubringen. 

Ziele des Prozesses

Schon 2009 hat der Gemeinderat beschlossen, das Gebiet Stuttgart 28 untersuchen zu lassen. Da die Fördermittel für die Sanierung begrenzt sind, griff der Gemeinderat zunächst nur einen Teil des untersuchten Gebiets heraus. Als "Stuttgart 28 -Bismarckstraße-" wurde dieser Bereich in das Bund-Länder-Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" aufgenommen. Seit 1. August 2013 gilt nun die Sanierungssatzung, die folgende Ziele hat:

  • Stärkung der Wohnfunktion durch Erhaltung des vorhandenen (Miet-) Wohnraums und Bereitstellung eines ergänzenden Wohnungsangebots für spezielle Nachfragebedarfe, wie zum Beispiel familien- und altengerechte Wohnungen
  • Städtebauliche Verbesserung der Blockinnenbereiche durch partielle Entkernung und Entsiegelung; Neuordnung unter Beachtung der gewachsenen Strukturen
  • Entsiegelung von Flächen im öffentlichen Raum zur Erhaltung und Schaffung von attraktiven Aufenthaltsbereichen
  • Erhalt der umfassenden Versorgungsfunktion von Einzelhandel, Dienstleistungen, wohnverträglichem Gewerbe sowie kulturellen Einrichtungen
  • Verbesserung des Kinderbetreuungsangebots
  • Verbesserung der Parkierungssituation, insbesondere für Quartiersbewohner und Betriebe
  • Verbesserung von Grünflächen und begrünten Freiflächen, Lösung von Konflikten zwischen einzelnen Nutzergruppen
  • Funktionsverbesserung und Gestaltung von Straßen- und Platzräumen

Überblick über die Teilprojekte

Elisabethenanlage

  • Aufwertung und Lösung von Nutzungskonflikten sowie
  • Ertüchtigung des Gebäudes Bismarckstraße 31 (Villa Elisa) für eine nachhaltige Nutzung, Rückbau des Nebengebäudes

Bismarckplatz

  • Aufwertung des Bismarckplatzes als Aufenthaltsfläche und Quartierszentrum

Runder Tisch Bismarck-Allee

  • Mit Betroffenen, Nutzern und Schlüsselakteuren soll sichergestellt werden, dass die Nutzungsvielfalt der Elisabethen-Anlage funktioniert.

Park am Gesundheitsamt

  • Umgestaltung der Grünanlage zu einem Ort der Ruhe und Erholung
  • Verbesserung der Wegführung

Olga-Areal

  • Gestaltung der neuen öffentlichen Freiflächen

Schwabstraße (noch nicht im Gebiet)

  • Umgestaltung und Aufwertung der Schwabstraße

Johannesstraße

  • Umgestaltung und Aufwertung der Abschnitte Ludwigstraße bis Schloßstraße

Ecke Sennefelder-/ Leuschnerstraße

  • Umgestaltung und Aufwertung des Kreuzungsbereichs

Portlets können nun hier hinzugefügt werden! (Dieser Schriftzug verschwindet in der mobilen Ansicht)

Aktuelles

25.11.2017: Platzgespräch im November

Das nächste Platzgespräch findet am Samstag, 25.11.2017 um 16 Uhr im westQuartier am Bismarckplatz statt. Wir laden Sie hiermit herzlich dazu ein.

Nicht die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit im Forum Lebendiger Westen, sondern die Stadtverwaltung Stuttgart ist dieses Mal Veranstalter des Platzgesprächs. Das  Thema des Platzgesprächs wird der Entwurf zur Neugestaltung des Bismarckplatzes sein. Eine aus Vertretern des Gemeinderats, der Verwaltung, Fachleuten und Bürgern besetzte Jury hatte im Frühjahr den Entwurf des Büros ISA- Internationales Stadtbauatelier aus Stuttgart mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Der Entwurf wird seither im „Westen" zwischen Befürwortern und Kritikern lebhaft diskutiert und unterschiedlich bewertet.

Martin Holch vom Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung und der Entwurfsverfasser Philipp Dechow vom Büro ISA den werden den Siegerentwurf aus dem Wettbewerb ausführlich erläutern und aufzeigen, wo es im Rahmen des Konzepts noch Spielräume und wo es Grenzen für die weitere Bürgerbeteiligung gibt.
Reinhard Möhrle, Bezirksvorsteher Stuttgart West, wird an der Veranstaltung ebenfalls teilnehmen und die Sicht des Bezirks zur Planung und zum Verfahren einbringen.
Die Moderation erfolgt durch Ute Kinn vom Büro GRiPS, modulare Stadtteilassistenz für das Sanierungsgebiet.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 


21.11.2017: Plakatausstellung „Studentische Ansätze integrierter Stadterneuerung für den Stuttgarter Westen“

Der Bezirksbeirat West und die Hochschule für Technik Stuttgart laden Sie recht herzlich ein zur Eröffnung der Plakatausstellung „Studentische Ansätze integrierter Stadterneuerung für den Stuttgarter Westen".

  • Wann? Dienstag, 21.11.2017
  • Wo? Bürgerzentrum West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart (Foyer, 1. OG)

Mehr dazu erfahren Sie hier!