Umgestaltung öffentliche Flächen Olga-Areal

Darum geht es:

Mit dem Bau des neuen Wohnquartiers auf dem Olga-Areal werden auch neue öffentliche Freiflächen entstehen. Damit diese bürgernah gestaltet werden, können Anrainer und künftige Bewohner ihre Ideen und Gestaltungswünsche einbringen. In der bisherigen Bürgerbeteiligung wurden bereits zahlreiche Gestaltungswünsche eingebracht.

 

Aktueller Stand

Am 13. März 2017 um 19 Uhr hat faktorgruen in der Abschlussveranstaltung vorgestellt, wie die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses in den Entwurf für die Freiflächen rund um das Olga-Areal eingeflossen sind.

 

 Beteiligungsstatus

In der Folge wird nun ein Vorentwurf mit Kostenschätzung erstellt, mit diesem als Grundsatzbeschluss geht es noch vor der Sommerpause in die politischen Gremien. Der Gemeinderat entscheidet dann über die grundsätzliche Bereitschaft, dass das Projekt mit dieser Planung und mit diesen Kosten weiter vorangebracht wird. Bei Zustimmung des Gemeinderates wird die Entwurfsplanung sowie die Objektplanung wieder öffentlich vorgestellt. Die bauliche Umsetzung erfolgt gegebenenfalls abschnittsweise ab 2019. 

Was bisher geschah

Die Projektgruppe Olgäle2012 e.V., das Forum Lebendiger Westen und das Amt für Stadtplanung und Stadterneuerung haben hierzu gemeinsam von Oktober 2016 bis Februar 2017 drei Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung durchgeführt. Am 21.10.2016 um 19 Uhr fand im Bürgerzentrum West die Auftaktveranstaltung statt. Die Planungsvorschläge für den Platzbereich an der Hasenbergstraße wurden in einem Workshop am Freitag, 13. Januar 2017 intensiv diskutiert. Für die "Promenade" Schloßstraße und deren Anbindung an das Gesundheitsamt und die Elisabethen-Anlage gab es einen weiteren Workshop am Samstag, 4. Februar 2017.

In den drei Veranstaltungen waren jeweils rund 30 Teilnehmer anwesend, aber in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Insgesamt dürften zwischen 70 und 80 Personen teilgenommen haben. Besonders gut gefallen am Entwurf von faktorgruen hat den Teilnehmenden die Umsetzung des Kreisverkehrs und die Schaffung eines autofreien und begrünten Fußgängerboulevards an der Schloßstraße. Das Element Wasser, der Baumhain, die Rasenfläche mit Liegeelementen, auch die Verknüpfung der Grünanlagen und die Spielfläche stießen für den Platzbereich Hasenbergstraße auf viel Zustimmung. Bedenken wurden im Workshop zur Schloßstraße u.a. geäußert, was die Aufenthaltsqualität betrifft. Angeregt wurde ein Projekt mit der Kunstakademie, um an der Promenade bzw. den Rasenflächen durch Kunstprojekte für mehr Attraktivität und Leben zu sorgen. Die gestalterisch begründete Gliederung der Fläche mit den quer laufenden Streifen und die Dimensionierung der Grünfläche sind zu überdenken.

Die Fahrradachse, aus der Bismarckstraße kommend, entlang der Schloßstraße, Senefelderstraße, Breitscheidstraße sollte ergänzt werden durch einen Radweg, der kurz nach dem Kreisverkehr angelegt wird und entlang der Promenade wieder über die Hasenbergstraße in die Bismarckstraße führt. Diskutiert wurde, die Hasenbergstraße als Einbahnstraße in Richtung Schloßstraße als verkehrsberuhigte Zone zu gestalten. Dahinter steht der Wunsch nach einer Verlangsamung des Verkehrs und nach mehr Ruhe.

Auch der Übergang zur Elisabethen-Anlage war Thema. Die Bahn tiefer zu legen oder eine Brücke werden als unrealistisch und städtebaulich nicht wünschenswert eingeschätzt.

Zwischen dem Workshop zur Gestaltung der Hasenbergstraße und dem Workshop Promenade Schloßstraße hat das Jugendamt eine Kinderwerkstatt an der Schwabschule durchgeführt. Beteiligt waren am 26.01.2017 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2b. Die Ergebnisse sind beeindruckend, es gibt viele Übereinstimmungen in den Vorstellungen der Kinder zu denen der Erwachsenen, aber auch Unterschiede.

 Kontakt und Ansprechpartner

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