Überblick Umgestaltung Elisabethenanlage

Darum geht es:

  • Aufwertung und Lösung von Nutzungskonflikten sowie
  • Ertüchtigung des Gebäudes Bismarckstraße 31 (Villa Elisa) für eine nachhaltige Nutzung, Rückbau des Nebengebäudes

 

Die Elisabethen-Anlage weist keine grundsätzlichen Mängel auf. Sie ergänzt mit ihrem Charakter als Ort für Spiel, Freizeit und Erholung optimal die beiden anderen großen öffentlichen Flächen im Sanierungsgebiet, nämlich einerseits den Bismarckplatz als urbanes Zentrum der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens und andererseits den Park am Gesundheitsamt als Ort der Ruhe und der Zurückgezogenheit. Sie soll deshalb nicht komplett neu erfunden werden. Es sind jedoch Nutzungskonflikte zu lösen, gestalterische Schwächen zu beheben und Funktionen zu verbessern. Für diese Rundumerneuerung sind rund eine Million Euro eingeplant. Im Gesamtfinanzierungsrahmen für das Sanierungsgebiet bleiben so noch genug Mittel übrig für die vielen anderen Projekte, die noch umgesetzt werden sollen.

Aktueller Stand

Am 19. Juli 2016 stellte Frau Schwarz vom Büro SCHWARZ & PARTNER im Bürgerzentrum West den Vorentwurf für die Gestaltung der Elisabethen-Anlage vor. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten im Anschluss Hinweise, wo die Planung aus Sicht der BürgerInnen bereits rund ist und wo noch nachgebessert werden sollte.

Frau Schwarz hat auf dieser Basis und unter Berücksichtigung der vielen Bürgeranregungen einen Vorentwurf und Vorentwurfsbericht abgeliefert. Sämtliche Nutzungen, die für Anwohner problematisch sein könnten, sind jetzt als "Aktivband" entlang der Bismarck-Allee angeordnet, der Bolzplatz wurde etwas verkleinert. Das zuständige Fachamt hat den Entwurf zwischenzeitlich geprüft. 

 

 Beteiligungsstatus

Der Vorentwurf soll der Öffentlichkeit nochmals vorgestellt werden, bevor im Sommer 2017 die grundsätzliche Zustimmung des Gemeinderats eingeholt wird. Wenn diese vorliegt, kann der Bau- und Vergabebeschluss Ende des Jahres 2017 erfolgen. 

Was bisher geschah

Im Mai 2014 fand die Auftaktveranstaltung zur Bürgerbeteiligung Elisabethen-Anlage statt. Hier wurden bereits viele Wünsche und Ideen zur Verkehrsanbindung, der Gestaltung der Grün- und Spielflächen, der Einbindung von Villa Elisa und der Tankstelle u.a.m. gesammelt. Im Sommer 2014 fanden verschiedene Aktionen des Eltern-Kind-Zentrums (EKiZ) statt, um mit all jenen Menschen ins Gespräch zu kommen, die den Park täglich nutzen.

2015 nahm die beauftragte Landschaftsarchitektin, Christiane Schwarz, ihre Arbeit auf. Vom 10. März bis 10. April 2015 waren vier „Kommunikationszäune" in Betrieb. Am 7. April 2015 gab es die Aktion "Elisabethen-Parcours", Lieblingsorte und Mängel in der Anlage wurden mit Luftballons markiert. Das Zwischenergebnis wurde am 3. Mai 2015 an einem Informationsabend der Öffentlichkeit vorgestellt. Erste konkrete Pläne wurden am 19. Juli 2016 von 18 bis 20 Uhr in einem Planungsworkshop vom Büro SCHWARZ & PARTNER Landschaftsarchitekten vorgestellt und das weitere Vorgehen abgestimmt.

Für die Villa Elisa wird es erst eine Untersuchung durch den Modernisierungsberater geben, dann wird auch über die Villa Elisa in der Bürgerbeteiligung beraten. Derzeit ist in der Villa Elisa ein Kindergarten untergebracht, der ins Gesundheitsamt umziehen wird. Die Schwabschule hat Bedarf für die Außenflächen angemeldet, aber auch für Räume im Gebäude selbst. Bereits jetzt ist die Schule sehr beengt und wenn das Olga-Areal bewohnt ist, kommen noch mehr Kinder dazu. 

 Kontakt und Ansprechpartner

Sie haben Fragen oder möchten sich konkret beim Thema Elisabethenanlage beteiligen? Bitte weden Sie sich an die Geschäftsstelle:

Büro GRiPS - Ute Kinn

Friedrichstraße 4

76275 Ettlingen

Tel.: 07243 / 719455

Fax: 07243 / 719454

Mobil: 0160 / 90 70 45 95

Mail: ute.kinn@grips-ettlingen.de

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09.09.2017 Platzgespräch September

Thema: Olgäle-Areal

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