Die Innenstadt neu denken

 

 

 

Dokumentation der Stadt(ver)führung vom 22.3.214

Das Büro Identität&Image aus Eggenfelden (Wolfgang Grubwinkler und Kollegen) hat die Ergebnisse der Stadt(ver)führung auf 8 Seiten in Wort und Bild und übersichtlichen Tabellen zusammengefasst. Am Schluss ein Ausblick auf die nächste Veranstaltung, den Kreativtag am Samstag 26.4.2014, 10 bis 18 Uhr.

Hier können Sie die Dokumentation als pdf herunterladen und ausdrucken.

Diskussionsthemen rund um die Innenstadt

Welche Themen kamen bei der Stadt(ver)führung am 22. März 2014 zur Sprache und anschließend beim Workshop auf Papier? Jakub Sowula hat sie protokolliert.

Übergreifende Themen, die die Bürger bewegen:

  • Trennung Fußgängerbereich und Autos - Fußgänger sollen vorgehen
  • Sicherheit der Fußgänger und Kinder wichtig - Zebrastreifen
  • Qualität des Fußgängerbereichs verbessern - bessere Pflaster
  • Weniger Verkehr in der Stadt (allgemein ist die Autofrage die wichtigste!)
  • Mehr Grünflächen in der Stadt, zu karg - Stadtbild verschönern
  • Fassaden der Häuser sollen auch renoviert werden - Stadtbild verschönern
  • Wunsch nach Supermarkt in der Innenstadt
  • Leute haben auch einen Wunsch nach mehr Märkten, mehr PR, mehr Tourismus

Probleme und Ist-Zustand allgemein

  • Fehlendes Immobilienmanagement
  • Parksituationen schlecht (Stadtwall)
  • Zu wenig Mülleimer
  • Ungepflegte und uneinheitliche Möblierung und Bepflanzung in Außengastronomie

Lösungsvorschläge allgemein

  • Lebensmittelmarkt in Innenstadt
  • Parkleitsystem
  • Neben Abenteuerspielplatz braucht man einen Kleinkindbereich
  • Einheitliche Einkleidung Gastronomie
  • Stadtwall miteinbeziehen
  • Erhöhung der Sicherheit: gestalterische Maßnahmen für Verkehr in Gassen
  • Mehr Grün in der Innenstadt

Probleme einzelner Stationen:

Unteres Tor

  • Fußgänger können schwer überqueren    
  • Autos zu schnell unterwegs
  • Fahrradwege enden abrupt, zum Beispiel Regensburger Straße
  • Ampelschaltung bevorzugt Abfluss aus Innenstadt – blockiert Stocker-Ring und benachteiligt Fußgänger

Lösungsvorschläge Unteres Tor

  • Kreisverkehr wie beim Oberen Tor

Parkplatz Bartengasse

  • Sieht wie „Provisorium" aus
  • Sehr laut durch Kies
  • Inoffizieller „Jugendtreff" (wurde von manchen Bürgern bejaht, von anderen strikt bestritten)

Lösungsvorschläge Parkplatz Bartengasse

  • Nutzungskonzept

Pflegschloss

  • Straßenraum unsaniert
  • Ungenügende Toilettensituation bei Veranstaltungen
  • Schönes Ambiente
  • Kein barrierefreier Zugang am Lenbachhaus

Lösungsvorschläge Pflegschloss

  • Mehr Sitzgelegenheit
  • Café soll angebaut/angegliedert werden

Oberes Tor

  • Gastronomie zwischen zwei Fahrbahnspuren nicht wünschenswert
  • Verkehrsführung nicht an engen Platz angepasst - 2 Fahrbahnen, 2 Gehwege, Parken
  • Laternenmast im Gehsteig = Kinderring
  • Werbeaussteller verringern

Lösungsvorschläge Oberes Tor

  • Deutliche Kennzeichnung der Laternen, zum Beispiel durch Blumenkästen

Zeil

  • Ungeordnetes Parken der Fahrräder
  • Ungenutzter Raum vor der Volksbank
  • Anlieferzone fast problematisch
  • Kinderfreundlichkeit?

Lösungsvorschläge Zeil

  • Fahrradständer
  • Freizonen für Außengastronomie

Lachen

  • Spielplatzkonzept „Senioren" an 1. Stelle
  • Verkehrsführung: Begegnungen schwierig
  • Samstagsmarkt als Beispiel - wichtige Versorgungsfunktion (Ausbau wurde gefordert von vielen Bürgern) à mehr PR, Märkte sorgen für mehr Touristen! Fehlen eines Supermarktes in der Stadt

Lösungsvorschläge Lachen

  • Einbahnregelungen im Rahmen Verkehrskonzept
  • PR-Arbeit im Internet

Rathaus

  • Rathaus als Zentrum der Stadt wird sehr gelobt (Aussage wurde begleitet von Applaus)
  • Rampe Hotel „Post" trifft direkt auf die Straße

Lösungsvorschläge Rathaus

  • Lenbachsaal im Rathaus intensiver nutzen - Hochzeiten
  • Platz um Rathaus besser nutzen, mehr Grün, Möblierung, Gastronomie

Lenbachstraße (die Station, die am meisten Diskussion zur Folge hatte)

  • Problem: Durchgangsverkehr
  • Einmündungen der Gassen ermöglichen, rechts und links abzubiegen - positiv
  • Autoverkehr zu Lasten der Fußgänger
    • Verkehrsregeln werden nicht eingehalten
    • Verkehrsüberwachung nicht konsequent, Autos parken auf Gehweg
  • Fußgängerfreundlichkeit nicht gegeben - Fußwege nicht waagerecht (Steigungen und Gefälle, holprig)
  • Gehzonen sind nicht frei
  • Keine Barrierefreiheit durch grobes Pflaster

Lösungsvorschläge Lenbachstraße

  • Verkehrsfreie Zeiten, zum Beispiel samstags
  • Gesägter Granit - Neufugung des Pflasters
  • Fußgängerbereich abgegrenzt durch Tiefboard (deutliche Trennung Fußgänger + Autos)
  • Binnenverkehr, zum Bespiel Trolleybus
  • Mehr Platzgefühl schaffen
  • Primärbereich für Fußgänger
  • Sichere Fußgängerübergänge, zum Beispiel Zebrastreifen (sicherer Übergang für Kinder und Fußgänger)

Öfelebräu

  • Perspektiven der Stadtentwicklung für Investoren wichtig

NKD

  • Zu viel Leerstand
  • „Verbau" im Hinterhof
  • Unanschauliche Passage