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Standortvariante 3: "Hallenbad bleibt, Freibad kommt am Bongertwasen."

Diese Variante beinhaltet (A) die Sanierung des Hallenbades am Standort Konrad-Adenauer-Platz und (B) den Neubau des Freibades am Standort Bongertwasen

Im Laufe des Bürgerdialogs werden die pro- und contra-Argumente dieser Standortvariante regelmäßig ergänzt.

A) Sanierung des Hallenbads am jetzigen Standort

Wie bei Variante 1 würde das Eduard-Kahl-Bad generalsaniert. Die gesamte Bade- und Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Badewasseraufbereitung, Elektrotechnik) würden demontiert und neu installiert. Die Becken würden neu ausgekleidet werden. Alle Wand und Bodenbeläge würden erneuert und Schadstellen in der Baukonstruktion behoben werden. Die Außenhülle des Bades (Dachflächen, Fenster) würde komplett erneuert werdent. Der Eingangsbereich und die Umkleiden würden umgestaltet werden und wären barrierefrei. Der Badebereich und die Wasserflächen blieben wie bisher. Eine Erweiterung des Bades beziehungsweise seiner Wasserflächen und Ausstattung wäre nur in einem sehr begrenztem Umfang möglich. Sie ist abhängig von der Baukonstruktion und der zur Verfügung stehenden Grundstücksfläche. Das Hallenbad müsste im Sanierungszeitraum geschlossen werden. Dieser würde voraussichtlich mindestens 1,5 Jahre dauern.

Sanierung Hallenbad am jetzigen Standort – 
Das spricht dafür:

  • Nähe 7-Keltern-Schule, Gymnasium, Seyboldschule – Grundschüler können ohne größeren zeitlichen Aufwand zum Schwimmunterricht 1
  • zentrale Lage, gute Anbindung für Fuß- und Radverkehr bzw. an ÖPNV; gut für Kinder ohne Begleitung oder Menschen mit Behinderungen zu erreichen
  • Nähe Bahnhof
  • mit Architekturpreis gekröntes Gebäude
  • Stammgäste bleiben erhalten
  • Identifikation der (Alt-)MetzingerInnen mit diesem Standort
  • kein zusätzlicher größerer Flächenverbrauch
  • Besonderes, familiäres Flair 1
  • Charakter als Bad zum Schwimmen, nicht als Spaßbad bleibt erhalten 1 2 3 4​ -> Spaßbäder bereits andernorts vorhanden 1  
  • Energetisch günstigere Lage (Abwärme des Blockheizkraftwerkes kann genutzt werden) 1 2
  • Vermehrtes Verkehrsaufkommen zum Bongertwasen wird umgangen 1 2 3 4 5
  • Sanierung günstiger als Neubau 1 
  • Sanierung dauert nicht ewig 1 2 3 
  • Größe der Bäder reicht aus 1 
  • Günstige Eintrittspreise
  • Der Platz wird durch das Hallenbad belebt
  • Genügend Parkplätze vorhanden
  • Spricht Senioren an
  • Ausreichende Ausstattung

Sanierung Hallenbad am jetzigen Standort – 
Das spricht dagegen:

  • Schwierige Parkplatzsituation
  • Schließung des Bades während der Bauzeit -> evtl. Unterbrechung des Schul- und Vereinschwimmens 1 2 3 
  • Bauliche Einschränkung bei Ausstattung (zusätzliche Bahnen, Sprungbereich, Rutsche, Gastro)
  • Bisheriger Standort wäre für andere potenzielle Nutzungen verfügbar
  • Potenzieller Verkaufserlös aus Grundstück könnte für Finanzierung der Bäder bzw. für andere Projekte der Stadt eingesetzt werden
  • Betrieb zweier getrennter Bäder erhöht die laufenden Betriebskosten
  • Sanierung bringt oft mehr Arbeit und Kosten mit sich als geplant 1 
  • Hoher Aufwand und viele Einschränkungen bei Sanierung 1 2 
  • Schließzeiten während der Sanierung treffen Schwimmverein und DLRG
  • Durch die Renovierung gäbe es viele Baustellen in der Stadt
  • Das Bad ist inzwischen zu alt und zu klein für eine umfassende und nachhaltige Renovierung
  • Nach Einschätzung des Denkmalamts kein schutzwürdiges Architekturdenkmal
  • Vernachlässigung des Hallenbads bei Neubau eines modernen Freibads
  • Risiken bezüglich der Kosten und der Dauer der Sanierungsarbeiten bei möglichen Gebäudeschäden und -schadstoffen

B) Neubau des Freibads am Bongertwasen

Bei Variante 3 würde das Freibad neu gebaut. Bei der Planung würden die gleichen Kriterien berücksichtigt, die auch der Variante 1B) - Generalsanierung/Neubau des Freibades am bisherigen Standort - genannt worden sind: Die Wasserflächen würden so angeordnet und gestaltet werden, dass der Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich sowie der Sprungbereich  voneinander getrennt wären und es einen attraktiven Kinderbereich gäbe. Auch hier wäre eine andere Ausstattung des Freibades als bisher möglich (Rutsche, etc.). Die Betriebsweise der Bäder bliebe unverändert: Das Freibad wäre während der Freibadsaison geöffnet und das Hallenbad in den Sommermonaten geschlossen. Bis der Neubau errichtet ist, würde das bisherige Freibad weiterbetrieben werden.

Das spricht für den Neubau des Freibads am Bongertwasen

  • Parkplatzsituation wird verbessert und Parkplatz schon vorhanden
  • Keine bauliche Einschränkung (zusätzliche Bahnen, Sprungbereich, Rutsche, Gastro)
  • Keine Schließung während Neubau
  • Neues Freizeitgelände - Synergien mit anderen Sporteinrichtungen: Stadion,
    Trimm-Dich-Pfad, Tennis, Reiten, Minigolf, Segelflieger, etc.
  • Potenzieller Verkaufserlös und zusätzliche Einnahmen aus Gewerbesteuer bei Umnutzung des jetzigen Freibads als Gewerbefläche könnte für Finanzierung der Bäder bzw. für andere Projekte der Stadt eingesetzt werden
  • Hohe landschaftliche Attraktivität 
  • Standort gut erreichbar 1 2
  • Gute Verkehrsanbindung mit PKW
  • Bisheriger Standort bzw. Flächen des Freibads könnten umgenutzt werden – hoher Bedarf an Gewerbeflächen
  • Freibad bisher wenig attraktiv 1 2 -> Neubau auch attraktiver für Jugendliche 1 
  • Neubau würde Attraktivität Metzingens als Stadt aufwerten 1, 2, 3 
  • ​Freibad wird hauptsächlich in der Freizeit genutzt -> Nähe zu den Schulen nicht so wichtig 1 
  • Kosten und Aufwand besser zu kalkulieren, wenn nur ein Bad neu gebaut wird
  • Freibad zu alt für Sanierung

Das spricht gegen den Neubau des Freibads am Bongertwasen

  • Streuobstwiesenbestand würde eventuell entfallen
  • Derzeitige Anbindung des Bongertwasen an ÖPNV schlecht 
  • Zentrale Lage im Gewerbegebiet 1 2 
  • Flächenverbrauch
  • Aufwändige Erreichbarkeit zu Fuß und Rad, v.a. für Schüler
  • Jetziger Standort hat ganz besonderen Charme 1
  • Hohe Kosten für den Transfer der Schüler 1
  • Verkehrsaufkommen würde steigen 1 2 3 4
  • Standort am Bongertwasen erfordert Bau einer Straße 1 
  • Höhere laufende Kosten bei Betrieb von zwei Bädern statt einem
  • Verlust des Naturraums Freibad
  • Höhere Lärmbelästigung für Anwohner
  • Derzeitiger Freibadstandort bietet genügend Entwicklungsfläche

 Diese Standortvariante finde ich gut/schlecht

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Aktuelles

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13.01.18, Noch zwei Tage sind Zeit für Ihre Beiträge zum Bürgerdialog. Alle Beiträge, die bis zum 15.01.18 eingehen, werden in die Konsensuskonferenz einfließen.  Jetzt noch mitmachen!


05.01.18, Die Diskussion im Forum geht weiter: Lesen Sie heute den Beitrag von Herr Dr. Winfried Glüer. 

29.12.17, Aufgrund der außerordentlich vielzähligen Teilnahme wird die erste Beteiligungsphase bis Mitte Januar verlängert.

29.12.17, Auf der Basis der bisherigen Beiträge und Informationen wägt Michael Wetzel pro und contra ab. Zu welchem Ergebnis er kommt, lesen Sie jetzt im Forum. 

28.12.17, Gegen die Verlegung der Bäder argumentiert Dr. H. Kleineikenscheidt im neuesten Beitrag jetzt im Forum

28.12.17, Täglich gehen weitere Beiträge Pro und Contra im Forum ein. Heute geht es beispielsweise um das Stichwort Verkehr und die Frage, ob ein Bad am Bongertwasen die Verkehrsbelastung stark erhöht. Wie sehen Sie diesen Punkt? Schauen Sie rein und diskutieren Sie mit!