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Standortvariante 2: "Aus 2 Bädern macht 1 am Bongertwasen"

Zusammenlegung der beiden Bäder zu einem Kombibad am Standort Bongertwasen und Aufgabe der bisherigen Standorte Hallenbad/Freibad

Bei dieser Variante würde ein neuer Bäderkomplex aus kombiniertem Hallen- und Freibad entstehen, bei der möglichst viele Gebäudeteile und Funktionen gemeinsam genutzt werden könnten (beispielsweise Technik-, Sanitär-, Geräte- und Mitarbeiterräume, Gastro, Kasse, etc.). Die Wasserflächen und die Ausstattung würden bedarfsgerecht gestaltet. Die Betriebsweise der Bäder würde flexibilisiert, so dass auch in Schlechtwetterphasen ganzjährig gebadet werden könnte. Bis der Neubau errichtet ist, würden die vorhandenen Bäder weiterbetrieben werden.

Im Laufe des Bürgerdialogs werden weitere Punkte für pro und contra dazukommen. Daher wird die Übersicht regelmäßig aktualisiert. 

 

Bildnachweis: Bilder © 2017 Google, Kartendaten © 2017 GeoBasis-DE/BGK (© 2009) Google.

Das spricht für ein Kombibad am Bongertwasen

  • Parkplatzsituation wird verbessert; Parkplätze schon vorhanden
  • Keine bauliche Einschränkung (zusätzliche Bahnen, Sprungbereich, Rutsche, Gastro) – Standort ist offen für Veränderungen in der Zukunft 1
  • Keine Schließung während des Neubaus – somit auch keine Ausfallzeiten für Schulen, Vereine und Schwimmkurse 1, 2
  • Neues Freizeitgelände - Synergien mit anderen Sporteinrichtungen: Stadion,
    Trimm-Dich-Pfad, Tennis, Reiten, Minigolf, Segelflieger, etc.
    -> Mitunter mehr Zulauf für das Stadion sowie die ganze Stadt durch ein attraktives Bad 1
  • Geringeres laufendes Defizit als bei Betrieb von zwei getrennten Bädern
     -> geringere Betriebs- und Personalkosten 1, 2, 3, 4, 5
  • Potenzieller Verkaufserlös und zusätzliche Einnahmen aus Gewerbesteuer bei Umnutzung in Gewerbeflächen könnte für Finanzierung der Bäder bzw. für andere Projekte der Stadt eingesetzt werden
  • Hohe landschaftliche Attraktivität 
  • Gute Verkehrsanbindung mit PKW – bessere Parkplatzsituation 1
  • Bisherige Standorte bzw. Flächen könnten umgenutzt werden.
  • Bei Zusammenlegung steht mehr Personal zur Verfügung 1 
  • Kombibad mit Wellnessbereich als Bereicherung für Stadt Metzingen 1
  • Neuester Stand von Ausstattung und Technik 1 
    ​-> Neubau kann nachhaltiger gestaltet werden 1 2 
  • Verbesserte Möglichkeiten für Gastronomie durch Planungssicherkeit (Gastronom ist unabhängig von der Witterung) 1
  • 50-Meter-Bahn könnte zur Entzerrung in Stoßzeiten beitragen 1
  • Ausweichmöglichkeiten: Bei schlechtem Wetter kann in die Halle ausgewichen werden. 1
  • Kursangebote (Schwimmkurse, Aquafit) könnten durch Lehrwimmbecken erweitert werden 1
  • Größeres Besucherspektrum wird angesprochen 1 2 
    ​-> Die Situation für Frühschwimmer verbessert sich (Öffnungszeiten) 1
    -> Besseres städtisches Angebot für Kinder und Jugendliche durch Kombibad (Wellenrutsche, Sprungturm) 1
  • Platz für Vereinsheime, wie TUS und DLRG 1
  • Verkehr wird aus der Stadt herausgehalten
  • Möglichkeit zur besseren Aufteilung zwischen Schwimm- und Spaßbereich
  • Mehr Platz und Möglichkeiten / keine baulichen Einschränkungen
  • Bäder sind durchgängig geöffnet - keine Übergangszeit, in der kein Bad geöffnet ist
  • Bäder am Bongertwasen mit Stadtbus gut erreichbar.

Das spricht gegen ein Kombibad am Bongertwasen

  • Streuobstwiesenbestand würde eventuell entfallen
  • Erreichbarkeit: zu Fuß und per Rad schwerer erreichbar im Vergleich zu den derzeitigen Standorten (v.a. für Kinder ohne Begleitung und Menschen mit Behinderungen); schlechte Anbindung an den ÖPNV 
  • Weitere Entfernung zu Schulen und Bahnhof – zu weit weg für Schwimmunterricht in der ersten Stunde 1
    für Fußgänger und Schüler nicht erreichbar 1, 2
  • Neue Straße zum Bongertwasen wäre erforderlich 1 
  • Flächenverbrauch durch Neubau
  • Für Hallenkapazität der Turnhalle am Hallenbad müsste Ersatz geschaffen werden 1
  • Mehr Verkehr in und rund um die Stadt 1, 2
    erhöhtes Staurisiko Richtung Eningen 1
  • Die Kosten für einen Schülertransfer Schule–Bad–Schule sind hoch 1, 2
  • Besonderes Fair der bisherigen Bäder geht verloren 1 
  • Mehr Verkehr und Stau, mehr Belastung für die Umwelt
  • Lange Bauzeit
  • Gesamtkosten zu hoch im Vergleich zu anderen Varianen
  • Fehlender Schatten, Bäume müssen erst wachsen
  • Höhere Eintrittspreise
  • Höhere Lärmbelästigung für Anwohner
  • Kombibad wäre mehr Spaß- als Schwimmbad
  • Ersatz für Turnhalle müsste geschaffen werden
  • Naturraum Freibad sowie der Flair des Freibads würden verloren gehen

 Diese Standortvariante finde ich gut/schlecht

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Aktuelles

Die Entscheidung im Gemeinderat ist gefallen: Erste Presseartikel aus dem Reutlinger General-Anzeiger und der Südwestpresse finden Sie in unserer Presseschau.

Am Donnerstag, 17. Mai, findet die Öffentliche Gemeinderatssitzung zur Zukunft der Metzinger Bäder um 18:00 Uhr in der Stadthalle statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen!


20. April 2018: Bitte beachten Sie: 
Die Bürgerempfehlung und den Bericht zur zweiten Konsensuskonferenz jetzt online zum Nachlesen.