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Standortvariante 1: Beide Bäder bleiben, wo sie sind.

Diese Variante umfasst A) die Sanierung Hallenbad am Standort Konrad-Adenauerplatz und B) die Generalsanierung/Neubau des Freibades am Standort Braike Wangen.

Sowohl für die Sanierung des Hallenbades als auch für die Sanierung/den Neubau des Freibades, beides am jetzigen Standort, gibt es Argumente dafür und dagegen. Hier finden Sie die Übersicht aller bereits eingegangenen Argumente, beispielsweise aus dem Gemeinderat und Zukunftsteam Stadtentwicklung/AktivPark .

Im Laufe des Bürgerdialogs werden weitere Punkte für pro und contra dazukommen. Daher wird die Übersicht regelmäßig aktualisiert. 

 

Bildnachweis: Bilder © 2017 Google, Kartendaten © 2017 GeoBasis-DE/BGK (© 2009) Google.

A) Sanierung des Hallenbads am jetzigen Standort

Wie bei Variante 3 würde das Eduard-Kahl-Bad generalsaniert werden. Die gesamte Bade- und Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitär, Badewasseraufbereitung, Elektrotechnik) würden demontiert und neu installiert. Die Becken würden neu ausgekleidet werden. Alle Wand und Bodenbeläge würden erneuert und Schadstellen in der Baukonstruktion behoben werden. Die Außenhülle des Bades (Dachflächen, Fenster) würde komplett erneuert werdent. Der Eingangsbereich und die Umkleiden würden umgestaltet werden und wären barrierefrei. Der Badebereich und die Wasserflächen blieben wie bisher. Eine Erweiterung des Bades beziehungsweise seiner Wasserflächen und Ausstattung wäre nur in einem sehr begrenztem Umfang möglich. Sie ist abhängig von der Baukonstruktion und der zur Verfügung stehenden Grundstücksfläche. Das Hallenbad müsste im Sanierungszeitraum geschlossen werden. Dieser würde voraussichtlich mindestens 1,5 Jahre dauern.

Sanierung Hallenbad am jetzigen Standort – 
Das spricht dafür:

  • Nähe 7-Keltern-Schule, Gymnasium, Seyboldschule – Grundschüler können ohne größeren zeitlichen Aufwand zum Schwimmunterricht 1
  • zentrale Lage, gute Anbindung für Fuß- und Radverkehr bzw. an ÖPNV; gut für Kinder ohne Begleitung oder Menschen mit Behinderungen zu erreichen
  • Nähe Bahnhof
  • mit Architekturpreis gekröntes Gebäude
  • Stammgäste bleiben erhalten
  • Identifikation der (Alt-)MetzingerInnen mit diesem Standort
  • kein zusätzlicher größerer Flächenverbrauch
  • Besonderes, familiäres Flair 1
  • Charakter als Bad zum Schwimmen, nicht als Spaßbad bleibt erhalten 1 2 3 4​ -> Spaßbäder bereits andernorts vorhanden 1  
  • Energetisch günstigere Lage (Abwärme des Blockheizkraftwerkes kann genutzt werden) 1 2
  • Vermehrtes Verkehrsaufkommen zum Bongertwasen wird umgangen 1 2 3 4 5
  • Sanierung günstiger als Neubau 1 
  • Sanierung dauert nicht ewig 1 2 3 
  • Größe der Bäder reicht aus 1 
  • Günstige Eintrittspreise
  • Der Platz wird durch das Hallenbad belebt
  • Genügend Parkplätze vorhanden
  • Spricht Senioren an
  • Ausreichende Ausstattung

Sanierung Hallenbad am jetzigen Standort – 
Das spricht dagegen:

  • Schwierige Parkplatzsituation
  • Schließung des Bades während der Bauzeit -> evtl. Unterbrechung des Schul- und Vereinschwimmens 1 2 3 
  • Bauliche Einschränkung bei Ausstattung (zusätzliche Bahnen, Sprungbereich, Rutsche, Gastro)
  • Bisheriger Standort wäre für andere potenzielle Nutzungen verfügbar
  • Potenzieller Verkaufserlös aus Grundstück könnte für Finanzierung der Bäder bzw. für andere Projekte der Stadt eingesetzt werden
  • Betrieb zweier getrennter Bäder erhöht die laufenden Betriebskosten
  • Sanierung bringt oft mehr Arbeit und Kosten mit sich als geplant 1 
  • Hoher Aufwand und viele Einschränkungen bei Sanierung 1 2 
  • Schließzeiten während der Sanierung treffen Schwimmverein und DLRG
  • Durch die Renovierung gäbe es viele Baustellen in der Stadt
  • Das Bad ist inzwischen zu alt und zu klein für eine umfassende und nachhaltige Renovierung
  • Nach Einschätzung des Denkmalamts kein schutzwürdiges Architekturdenkmal
  • Vernachlässigung des Hallenbads bei Neubau eines modernen Freibads
  • Risiken bezüglich der Kosten und der Dauer der Sanierungsarbeiten bei möglichen Gebäudeschäden und -schadstoffen

B) Generalsanierung/Neubad des Freibades am jetzigen Standort

Variante 1 beinhaltet außerdem die Generalsanierung/den Neubau des Freibades. Die bestehenden Hochbauten (Umkleiden, Sanitärgebäude) würden abgerissen, neu gebaut und wären barrierefrei. Die Wasserflächen würden neu angeordnet und so gestaltet werden, dass der Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich sowie der Sprungbereich besser voneinander getrennt würde. Auch der Kinderbereich würde neu erstellt sowie Parkplätze geschaffen werden. Auch wäre eine andere Ausstattung des Bades möglich (Rutsche, etc.). Die Betriebsweise der Bäder bliebe unverändert: Das Freibad wäre während der Freibadsaison geöffnet und das Hallenbad in den Sommermonaten geschlossen. Die Baumaßnahmen würden möglichst außerhalb der Freibadsaison umgesetzt. Das Freibad wäre maximal eine Freibadsaison nicht nutzbar.

​Grundsanierung/Neubau des Freibads am jetzigen Standort –
Das spricht dafür:

  • Zentrale Lage, Nähe zu den Teilorten, kurze Wege, gute Anbindung für Fuß- und Radverkehr bzw. an ÖPNV
  • Identifikation der (Alt-)MetzingerInnen mit Standort
  • Schöner Baumbestand 
  • Kein größerer zusätzlicher Flächenverbrauch
  • Stammgäste bleiben erhalten​
  • Nähe für Mitarbeiter der Unternehmen im Gewerbegebiet
  • Besonderes, familiäres Flair 1
  • Perfekte Lage seit Schließung der nebenstehenden Fabrik 1 
  • Auslegung als Bad zum Schwimmen und nicht als Spaßbad, daher selten überfüllt 1 
  • Gute Freibäder in Nachbargemeinden vorhanden 1 
  • Größe der Bäder reicht aus 1 
  • Synergiepotential mit Motorworld 1
  • Ideales Mikroklima durch Erms am jetzigen Standort 1
  • Sanierung günstiger als Neubau 1 
  • Gewerbeflächenpreise nicht gewinnbringend 1 
  • Erweiterung des Freibads möglich, da umliegende Flächen der Stadt gehören 1 
  • Vermehrtes Verkehrsaufkommen zum Bongertwasen wird umgangen 1 2 3 4 5
  • Sanierung dauert nicht ewig 1 2 3 
  • Günstige Eintrittspreise
  • Freibad stört die Anwohnerschaft nicht
  • Bach (Erms) durch Freibad hat Flair
  • Genügend Parkplätze vorhanden

Grundsanierung/Neubau des Freibades am jetzigen Standort –
Das spricht dagegen 

  • Lage mitten im Gewerbegebiet
  • Hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen - Fläche könnten als Gewerbeflächen umgenutzt werden
  • Begrenzte Anzahl von Parkplätzen
  • Keine Chance für ein optimiertes Freizeitgelände - Entwicklungsfläche begrenzt
  • Potenzielle Schließung des Bades während der Bauzeit -> evtl. Unterbrechung des Schul- und Vereinschwimmens 1 2 3 
  • Potenzieller Verkaufserlös und zusätzliche Einnahmen aus Gewerbesteuer bei Umnutzung in Gewerbeflächen könnte für Finanzierung der Bäder bzw. für andere Projekte der Stadt eingesetzt werden
  • Hohe laufende Kosten für alten Bestand 1
  • Schwierige Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge 1
  • Betrieb zweier getrennter Bäder erhöht die laufenden Betriebskosten 1
  • Sanierung bringt oft mehr Arbeit und Kosten mit sich als geplant 1 
  • Schlechte Infrastruktur rund um das Freibad
  • Das Bad ist zu klein für eine umfassende Modernisierung

 Diese Standortvariante finde ich gut/schlecht

Sie haben weitere Ideen,Vorschläge und Argumente zugunsten/zuungunsten eines oder mehrerer der drei Standortvarianten? Nutzen Sie dazu die Pinnwand und das Forum, teilen Sie Ihre Meinung mit und tauschen Sie sich mit ihren MitbürgerInnen aus. Des Weiteren stehen Ihnen an mehreren Standorten in Metzingen unsere Diskussionspostkarten zur Verfügung, mit denen Sie den Meinungsbildungsprozess auch offline beeinflussen können.

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Aktuelles

30. Mai: Nachschub für die Presseschau: Das Reutlinger Wochenblatt kommentiert den Beteiligungsprozess in Metzingen. [PDF]

28. Mai: Wir haben die komplette Gemeinderatssitzung dokumentiert mit allen Statements und Dokumenten zum Download. Hier finden Sie unseren ausführlichen Bericht.

20. Mai: Die Entscheidung im Gemeinderat ist gefallen: Erste Presseartikel aus dem Reutlinger General-Anzeiger und der Südwestpresse finden Sie in unserer Presseschau.

Am Donnerstag, 17. Mai, findet die Öffentliche Gemeinderatssitzung zur Zukunft der Metzinger Bäder um 18:00 Uhr in der Stadthalle statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen!


20. April 2018: Bitte beachten Sie: 
Die Bürgerempfehlung und den Bericht zur zweiten Konsensuskonferenz jetzt online zum Nachlesen.