Handlungsfelder

Der Klimawandel erhöht die Temperaturen, er führt zu häufigeren Stürmen und Überschwemmungen. Pflanzen und Tiere, die wir bisher in unseren Breitengraden nicht kannten, wandern ein und verändern unsere Umweltbedingungen.

Eine wesentliche Ursache des Klimawandels liegt in der Verbrennung von Heizöl und anderen aus Erdöl oder Erdgas erzeugten Produkten (Benzin, Diesel, Kunststoffe).

Klimaschutzmaßnahmen müssen daher in verschiedensten Bereichen ansetzen. Die wichtigsten Bereiche, man nennt diese auch „Handlungsfelder", sind hier aufgeführt.

Für den Privatmenschen sind es vor allem diese vier Felder, die den größten Anteil an Energie benötigen:.
  • Private Haushalte: Am meisten Energie wird dabei für die Raumwärme gebraucht.
  • Verkehr und Mobilität: Nur bedingt lässt sich die Anzahl der Wege reduzieren. Wir wollen Einkaufen, müssen zur Schule oder zur Arbeit, wollen Freunde treffen und unseren Hobbys nachgehen. Es geht also beim Klimaschutz vor allem darum, mit welchen Verkehrsmitteln und in welchen Zeiten wir unsere Ziele erreichen.
  • Energieversorgung: Klar kommt der Strom aus der Steckdose. Nur woher kommt er? Aus einem gasbetriebenen Kraftwerk, Atomstrom oder von Wasserkraft oder Windenergie - oder von der eigenen Solaranlage auf dem Dach?
  • Konsum-/Einkaufsverhalten: Nicht nur wo wir einkaufen, sondern auch was wir einkaufen spielt hier eine Rolle. Welche Wege haben die Waren schon zurückgelegt, bis sie im Laden von uns gekauft werden? Wie langlebig ist ein Produkt und wie viel Energie wird für die Entsorgung benötigt?

Ähnliches gilt auch für das Handlungsfeld

  • Gewerbe, Handel und Dienstleistungen (GHD): Räume müssen beheizt werden, Strom wird für Beleuchtung und Arbeitsgeräte gebraucht. Waren müssen transportiert und Kunden besucht werden.

Obwohl der Anteil der Stadtverwaltung selbst nur etwa 2% der gesamten CO2-Emissionen ausmacht, ist es nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen wichtig, dass die Stadt bei ihren Gebäuden und Liegenschaften Energie spart. Die kommunalen Handlungsfelder sind:

  • Stadtplanung: Die Stadt der kurzen Wege, Arbeiten und Wohnen näher zusammen, Nahversorgung, Erdgasversorgung, Nahwärmenetze oder sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) und nicht zuletzt die „grüne Stadt" sind hier die Stichworte
  • Kommunale Gebäude: hier gilt das gleiche wie bei privaten Personen und bei Firmen:
    Heizung, effiziente Technik, Lüftung, Stromverbrauch können optimiert werden. Hinzu kommt aber, dass in den öffentlichen Gebäuden viele verschiedene Nutzer mit sehr unterschiedlichen Nutzungsarten sich aufhalten. Kindergärten, Schulen, Sportstätten, Bibliothek, Hallenbad und vieles mehr. Hier muss die Technik zum Nutzer passen, sonst funktioniert kein Energiesparen und damit auch kein Klimaschutz.
  • Beschaffungswesen: Ähnliches wie beim Einkaufsverhalten der Privaten und beim Warenhaushalt des Gewerbes gilt auch für die Stadtverwaltung. Viele tausend Dinge, vom Büromaterial über Putzmittel bis hin zu EDV-Geräten und Kraftfahrzeugen werden jährlich angeschafft und zu einem großen Teil auch verbraucht. Das Schlagwort lautet „klimafreundliche Beschaffung".

Ein weiterer für den Klimaschutz wichtiger Bereich ist die (Groß-)Industrie.

  • Produzierendes Gewerbe/Industrie: Hier gilt es, jeweils ganz spezifische Lösungen, abhängig vom Standort, von der Größe des Betriebes und vor allem von den Produkten und Fertigungstechniken zu suchen. Ohne Spezialisten geht dies nicht.
    Dieses Handlungsfeld wird daher beim Integrierten Klimaschutzkonzept nur teilweise mitbehandelt.

Auch Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Museen oder ähnliches sind oft sehr komplex, wenn es um Energie und Klimaschutzfragen geht.

Im Laufe der Konzepterstellung werden wir Ihnen zu den einzelnen Handlungsfeldern weitere Informationen bereitstellen: Wie hoch sind die jeweiligen Verbräuche, was wurde bereits umgesetzt, welche Planungen dazu gibt es und vieles mehr.

 Wichtig ist uns dann, was sie davon halten! Schreiben Sie es uns auf die Pinnwand oder diskutieren Sie in unseren Foren mit.

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Die Ideenbox ist geleert! Alle eingegangenen Ideen sind auf der Pinnwand nachzulesen. Einen Bericht und Bilder zum Bauernmarkt gibt es natürlich auch.