Pappelau und Erstetten: Bürgerbeteiligung geht in zweite Phase

Die Bürgerbeteiligung in Blaubeuren nimmt weitere Konturen an: Nachdem sich am Dienstag in Beiningen bereits erste Arbeitskreise gebildet haben, um in den nächsten Wochen an der Zukunft auf dem Hochsträss weiterzuarbeiten, wurde nun auch in Pappelau und Erstetten die zweite Phase des Beteiligungsprozesses eingeläutet.

Vor 32 interessierten Bürgern eröffnete Bürgermeister Jörg Seibold den Abend, der sich von der hohen Anzahl an Beiträgen beeindruckt zeigte: „Es liegt Ihnen am Herzen etwas zu verändern." Insgesamt beteiligten sich inzwischen mehr als 510 Bürger aktiv am Verfahren. Es gäbe jedoch noch viel Arbeit zu tun, der Prozess sei noch nicht zu Ende. „Heute geht es ans Schaffen", betonte der Bürgermeister.

Nachdem seit November letzten Jahres über das Online-Portal PolitAktiv, aber auch in Bürgerversammlungen, via Mail und Telefon zahlreiche Vorschläge und Ideen für Pappelau und Erstetten eingegagen sind, werden nun in einem nächsten Schritt Arbeitskreise gebildet, die sich einem bestimmten Themengebiet widmen und dieses dann in den kommenden Wochen bearbeiten werden. Als Kernthemen für Pappelau und Erstetten kristallisierten sich die Kinderbetreuung, die Verschönerung des Dorfes und Fragen rund um Mobilität und Verkehr heraus. Aber auch die gemeinsame Identitätsstiftung auf dem Hochsträss zwischen den verschiedenen Dörfern wird nun Thema in den Arbeitskreisen sein.

Bürger, die sich in Pappelau und Erstetten engagieren möchten, haben ab jetzt einen Monat Zeit, sich für einen der Arbeitskreise anzumelden. Diese werden am 11.4. mit einem gemeinsamen Workshop gestartet. Die Anmeldung läuft sowohl über den OV als auch auf PolitAktiv. Weitere Informationen über die Arbeit in den Arbeitskreisen finden Sie natürlich ebenfalls hier.   

Text und Fotos: Jakub Sowula

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