Zukunftswerkstätten in Blaubeurens Dörfern

Nach den erfolgreichen Auftaktveranstaltungen nehmen die Zukunftswerkstätten in Blaubeurens Dörfern konkretere Gestalt an. Bürgermeister Jörg Seibold erklärt das weitere Verfahren: In Arbeitskreisen können Bürgerinnen und Bürger aktiv und konkret die Zukunft ihrer Dörfer mitgestalten. Im März 2015 gibt es hierzu Bürgerversammlungen. Dann geht's bis Juni 2015 in den Arbeitskreisen weiter, die nach der Methode von Zukunftswerkstätten durchgeführt werden. So entstehen kurzfristige bis langfristige Ziele. Konkret machbares, aber auch visionäres wird dabei sein. Letztlich entscheidet der Gemeinderat, was wann wie umgesetzt wird. Die Basis können nun Bürgerinnen und Bürger legen."

Seit November 2014 konnten Bürger auf den Auftaktveranstaltungen in den Dörfern rund um Blaubeuren Anregungen und Ideen äußern. Aus den Äußerungen wurden nun Kernaussagen extrahiert – die sind online unter Extrakte zu finden. Sie sind nach Schlagworten und Themenfeldern gegliedert. Auch wenn ein Beitrag nicht immer eindeutig einem Themenfeld zugeordnet werden konnte, ergeben sich daraus folgende (vorläufige) Themenfelder, die von Dorf zu Dorf ganz unterschiedlich stark angesprochen wurden: Alter, Bauen, Dorfleben, Infrastruktur, Kinder, Mobilität, Schönes Dorf, Verkehr.

Zu diesen Themenfeldern werden nun in den Dörfern Arbeitskreise (AKs) eingerichtet, die entsprechende Vorschläge ausarbeiten sollen. Dabei wird nicht jedes Themenfeld in jedem Dorf bearbeitet werden. Für diese Arbeitskreise werden freiwillige Mitarbeiter gesucht.

Weitere Dokumente und Informationen

  • Wie funktioniert das mit den Arbeitskreisen technisch auf PolitAktiv? Dazu haben wir für Sie eine leicht verständliche Anleitung zur Verfügung gestellt! (PDF)
  • Vollständige Liste der Extrakte (sortierte Aussagen sowie Fragen und Antworten der Bürger): Als geordnete Auswertung: Fragen der Bürger (HTML, PDF), Argumente/Aussagen der Bürger (HTML, PDF).
  • Zwischenbericht (PDF) von PolitAktiv zur Bürgerbeteiligung in Blaubeuren.

Anmeldung zur Mitarbeit

Die Arbeitskreise haben bereits Ende Juni 2015 ihre Ergebnisse eingereicht, die mittlerweile in der Abschluss-Broschüre zu finden sind. Eine Anmeldung ist daher logischerweise nicht mehr möglich.

Mitarbeit braucht Regeln

Wie melde ich mich an?

Die Anmeldung zur Mitarbeit in einem Arbeitskreis ist bis zum Starttermin des Arbeitskreises möglich, also:

  • bis 28.3. für Seißen/Wennenden und Weiler,
  • bis 11.4. für Beiningen, Pappelau und Sonderbuch und
  • bis 18.4. für Asch und Gerhausen.

Melden Sie sich bitte per nebenstehendem Formular oder bei den Bürgerversammlungen im März an. Sie können sich auch bei den Ortsvorstehern persönlich oder per eMail anmelden. Bitte geben Sie neben Ihrem Namen und Ihrer Mailadresse den bevorzugten Arbeitskreis und Ihr Dorf an, für das Sie sich engagieren möchten.

Welche Themenfelder bearbeite ich?

Wir suchen ehrenamtliche Mitarbeiter für die Themenfelder: Alter, Bauen, Dorfleben, Infrastruktur, Kinder, Mobilität, Schönes Dorf und Verkehr. Für jeden dieser Themenkreise werden 5 bis 8 Mitarbeiter benötigt. Jeder Bürger kann dabei nur an einem Arbeitskreis teilnehmen. Melden sich deutlich mehr als 8 Mitarbeiter, kann ein Arbeitskreis auch mehrfach durchgeführt werden. Die Arbeitskreise teilen sich dann die Vorschläge untereinander auf. Melden sich zu einem Themenfeld weniger als 4 Teilnehmer, wird in einem Dorf kein entsprechender Arbeitskreis (AK) gebildet. Damit werden nur solche Themenfelder weiter bearbeitet, an denen entsprechend großes Engagement der Bürgern besteht.

Geben Sie gerne einen oder mehrere alternative Arbeitskreise an, die Sie interessieren. Dadurch vermeiden wir, dass ein besonders beliebtes Thema überfüllt ist und dadurch ein anderes Thema wegfällt. Ihr Ortsvorsteher wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihnen dann vorschlagen, bei einem schwächer besetzten Arbeitskreis mitzuarbeiten. Er berät Sie auch gerne dabei, wenn Sie noch unschlüssig sind, bei welchem Arbeitskreis Sie sich engagieren möchten.

Die endgültige Entscheidung fällt am Tag der Startveranstaltung für die Arbeitskreise.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Für Ihr Engagement in einem der Arbeitskreise sollten Sie 4 Stunden Zeit pro Woche für ehrenamtliches Engagement in Ihrem Dorf aufbringen. Die gesamte Dauer des Projektes wird ca. 10 Wochen betragen.

Kann ich auch nach der Startveranstaltung teilnehmen?

Es wird dringend empfohlen, die Startveranstaltung mitzumachen, um zu erfahren, wie die Mitarbeit funktioniert, denn es erleichtert die nachfolgende Zeit sehr. Die Startveranstaltung wird von erfahrenen Moderatoren begleitet. Danach arbeiten die Arbeitsgruppen ohne externe Moderation selbstorganisiert weiter.

Wie werden die Ergebnisse festgehalten?

Jeder Arbeitskreis wählt einen Sprecher und eventuell einen Vertreter, die dafür sorgen, dass die wichtigsten Punkte bei den Treffen des Arbeitskreises festgehalten werden. Dies sollen nicht die Ortsvorsteher sein, die allerdings auf Anfrage der AK-Mitarbeiter beratend zur Seite stehen können.

Welche Technik steht den Arbeitskreisen zur Verfügung?

Als technische Unterstützung dient eine Reihe von Seiten bei Polit@ktiv, auf denen die Mitarbeiter sich austauschen können. Diese Seiten sind nicht öffentlich zugänglich, damit die Arbeit in einem geschützten Raum durchgeführt werden kann. Einsehen können sie allerdings alle Mitarbetier in allen Arbeitskreisen von Blaubeuren.

Welche Ergebnisse werden von einem Arbeitskreis erwartet?

Jede Arbeitsgruppe arbeitet einen oder mehrere Vorschläge aus, die sie selbst bestimmt. Dabei stehen ihr als Grundlage die Beiträge der Bürger aus der ersten Phase vollumfänglich und elektronisch zur Verfügung.

Die Struktur der zu erarbeitenden Dokumente zu den Vorschlägen wird beim Starttermin ausführlich erläutert.