Wird etwas auf Seiten der Gemeinde geplant, gehört ein formelles Bürgerbeteiligungsverfahren mittlerweile zum Standard bzw. ist in vielen Fällen sogar verpflichtend. Allerdings kann die Ausformung, das heißt die Art und Weise, wie die Bürgerschaft jenseits der bloßen Information am Entscheidungsprozess beteiligt wird, sehr unterschiedlich sein (siehe Bürgerbeteiligungsformate). Hier haben wir allgemeine und spezifische Formen von Planungsverfahren kurz überblicksartig aufgeführt. 

Allgemeine Planungsverfahren

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung (auch: Baubeilligung) bescheinigt dem Bauherrn, dass sein Bauvorhaben mit bestimmten überprüften Vorschriften vereinbar ist.

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Bebauungsplan

Der Bebauungsplan gibt die Art der möglichen Bebauung von Grundstücken vor. Im Bebauungsplan (oft verkürzt B-Plan genannt) ist u.a. festgelegt, welche Nutzung für neue Gebäude zulässig ist, ein wie großer Teil der Grundstücke bebaut werden darf, welche Gebäudehöhe zulässig ist und wieviel Nutzfläche pro Grundstücksfläche erlaubt ist.

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Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan beschreibt, welche Flächen für welche Art der Nutzung vorgesehen sind.

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Gemeindeplanung

Als Gemeindeplanung wird Raumplanung auf der Gemeindeebene bezeichnet, d.h. Pläne einer Gemeinde, wie Flächen in ihrem Verwaltungsbereich genutzt werden sollen.

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Raumplanung

Raumplanung ist ein Überbegriff für Planungsverfahren, wie ein bestimmtes Gebiet geordnet und genutzt werden soll.

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Spezifische Planungsverfahren

Verkehrsmodelle

Unter einem Verkehrsmodell versteht man die Simulation des Verkehrs in einem bestimmten Gebiet (Stadtviertel, Stadt, Kreis etc.).

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Flurbereinigung/Umlegung

Diese Begriffen bezeichnen man ein Verfahren, bei dem Grundbesitz aus Land- oder Forstwirtschaftwirtschaft (-> Flurbereinigung) bzw. Bauland (-> Umlegung) zwischen den Beteiligten teilweise getauscht und damit neu geordnet wird, um für Eigentümer und Allgemeinheit eine bessere Nutzung des Grundbesitzes zu ermöglichen.

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Planfeststellung

Die Planfeststellung ist ein Verfahren, das bei vielen größeren öffentlichen Bauvorhaben (z.B. Bundesstraßen, Bahnlinien, Flughäfen etc.) zur Anwendung kommt und für diese Bauvorhaben gesetzlich vorgeschrieben ist.

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Aktuelles bei Polit@ktiv

03.10.18, Bürgerdialog in Schwäbisch Gmünd zur Charta der Gemeinsamkeiten gestartet

08. August 2018: Wir wachsen und suchen studentische Mitarbeiter. Auf unserer Teamseite gibt es die aktuelle Stellenausschreibung.

07. August 2018: Wir stehen jetzt auch regelmäßig vor der Kamera - beispielsweise beim Bürgerdialog zu den Metzinger Bädern. Schauen Sie doch mal rein und lernen Sie unsere Mitarbeiter im Video kennen.

03. Juli 2018: Das Berlin-Institut für Partizipation hat ein Interview mit dem Vorstand der Tübinger Integrata-Stiftung, in dem dieser Polit@ktiv vorstellt. Den Beitrag finden Sie in unserer Presseschau.

11. Juni 2018: Vor dem DEMO-Kommunalkongress veröffentlicht das Kommunalfachblatt DEMO einen Fachartikel von Michael Mörike über die Bürgerbeteiligung der Zukunft. Den Beitrag finden Sie in unserer aktualisierten Presseschau.

04. Juni 2018: Wie können Beteiligungsprozesse noch mehr Bürger erreichen? Ideen im Blog-Gastbeitrag von Julian Merkel.

30. Mai 2018: Tipp: Besuchen Sie uns beim 13. Demo-Kom­munal­kon­gress am 22. Juni 2018 in Berlin und diskutieren Sie mit uns auf dem Podium.

28. Mai 2018: Die Entscheidung in Metzingen ist gefallen - und wir haben den gesamten Prozess in Bild und Ton dokumentiert.

06.05.18, Neu im Blog: Wir gehen gemeinsam mit Experten und Beteiligten der Frage nach, wie Bürgerbeteiliung 2030 aussehen wird.