Polit@ktiv als Plattform für Bürgerinitiativen

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Eine Bürgerinitative gründen – so geht's

Eine Bürgerinitiative ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürger, der sich aus einem konkreten Anlass heraus bildet, um jenseits von etablierten Beteiligungsformen der repräsentativen Demokratie (z.B. Wahlen, Petitionen) Einfluss auf den politischen Entscheidungsprozess zu nehmen. Die inhaltlichen Zielsetzungen sind vielfältig und häufig negativ begründet. Sie reichen von der Verhinderung von Großprojekten (Flughäfen, Bahnhöfe, Stromtrassen, Kraftwerke, Verkehrswege, etc.) bis hin zur Einflussnahme auf konkrete Entscheidungen vor Ort (z.B. zu Baugebieten, Bildungs- oder Kultureinrichtungen).

Was ist zu tun?

  1. Worum geht es? Definieren Sie Zweck und Ziele (Naturschutz, Verkehrsberuhigung, Denkmalschutz, Gartenschau,  Bauprojekt etc.) mit einer Kerngruppe. Formulieren Sie präzise, konkret und positiv auf das Objekt/Projekt hin.
  2. Wer weiß davon? Rufen Sie zur Gründungsversammlung per Flugblattaktion, über die sozialen Medien und/oder Pressemeldung auf.
  3. Wer macht mit? Sorgen Sie für eine möglichst breite Beteiligung von Bürgern unterschiedlicher politischer und sozialer Zugehörigkeit und sprechen Sie mögliche Experten an.
  4. Wer macht was? Entwerfen Sie eine unbürokratische Geschäftsordnung. Verteilen Sie Funktionen: Pressesprecher, Schriftführer, Webmaster, Kassenwart (s.u.). Falls langfristige Ziele angestrebt und Spenden gesammelt werden, tragen Sie die Bürgerinitiative als Verein ein.
  5. Wer hilft weiter? Bilden Sie Netzwerke mit Fachleuten, Gremien, Juristen, Parteienvertretern und anderen Bürgerinitiativen Hilfreich sind dabei E-Mail-Verteiler und Facebook-Gruppen.
  6. Mehr Mitstreiter gewinnen! 
    • Führen Sie verschiedene Aktionen vor Ort durch,  je nach Kontext z.B. Informationsveranstaltungen, Info-Stände in der Fußgängerzone, bei Festen oder auf Wochenmärkten, Demonstrationen, Mahnwachen, etc.
    • Verfassen Sie regelmäßig kurze Pressemitteilungen für die lokalen Medien
    • Bauen Sie eine Internetseite mit Informationen und möglichst Dialogbereich auf, z.B. hier auf Polit@ktiv
    • Machen Sie Ihre Bürgerinitiative und Ihr Anliegen über die Sozialen Netzwerke bekannt
      Beachten Sie: Für sachorientiert Dialoge eignen sich Facebook und Co. nicht!
  7. ​​Bürgerentscheid? ​​​Informieren Sie sich über Verfahren zu Bürgerbegehren/Bürgerentscheid
  8. Sammeln Sie Geld für weitere Aktionen, vor Ort und/oder über verschiedene Crowd-Funding-Portale im Internet. 

  Informationen und weitere Tipps finden Sie hier auch als PDF zum Herunterladen. 

Portlets können nun hier hinzugefügt werden! (Dieser Schriftzug verschwindet in der mobilen Ansicht)

Neues von Polit@ktiv

06.12.18, Pünktlich zum Nikolaus sammeln das PA-Team Beiträge zur Charta der Gemeinsamkeiten auf dem Schwäbisch Gmünder Weihnachtsmarkt ein. 

03.10.18, Bürgerdialog in Schwäbisch Gmünd zur Charta der Gemeinsamkeiten gestartet

08. August 2018: Wir wachsen und suchen studentische Mitarbeiter. Auf unserer Teamseite gibt es die aktuelle Stellenausschreibung.

07. August 2018: Wir stehen jetzt auch regelmäßig vor der Kamera - beispielsweise beim Bürgerdialog zu den Metzinger Bädern. Schauen Sie doch mal rein und lernen Sie unsere Mitarbeiter im Video kennen.

03. Juli 2018: Das Berlin-Institut für Partizipation hat ein Interview mit dem Vorstand der Tübinger Integrata-Stiftung, in dem dieser Polit@ktiv vorstellt. Den Beitrag finden Sie in unserer Presseschau.

11. Juni 2018: Vor dem DEMO-Kommunalkongress veröffentlicht das Kommunalfachblatt DEMO einen Fachartikel von Michael Mörike über die Bürgerbeteiligung der Zukunft. Den Beitrag finden Sie in unserer aktualisierten Presseschau.

04. Juni 2018: Wie können Beteiligungsprozesse noch mehr Bürger erreichen? Ideen im Blog-Gastbeitrag von Julian Merkel.